Die Naturverbundene
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Unsere Buchhändler:innen
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Persönlich gelesen und für gut befunden: Jeden Monat stellt eine Buchhändlerin oder ein Buchhändler aus unseren Filialen ein Lieblingsbuch vor.
Von „H wie Habicht“ ist es zu „H wie Hase“ ja eigentlich nicht mehr weit. Stimmt inhaltlich auch soweit, die Memoiren von Chloe Dalton darüber wie sie ein Hasenjunges aufzieht fallen ebenfalls in die Kategorie Nature Writing, wenn auch noch nicht so populär wie das Werk von Helen MacDonald. Allerdings habe ich „Hase und ich“ um einiges lieber gelesen, als die Geschichte über den Habicht, einfach weil Chloe Dalton weniger ausschweifend erzählt. Sie nimmt sich zwar Zeit für einige Infos über die Beschreibung von wilden Hasen und diverse Details über die Natur und Hasenlebensraum im Allgemeinen, bleibt aber stets nah an der Haupthandlung. Diese beschreibt sie ruhig, in klarer Sprache und lädt wirklich dazu ein etwas über die Natur zu sinnieren. Zwar bräuchte ich kein Hasenbaby um zu erkennen, das ein hektisches Berufsleben ohne Natur nicht als Non-Plus-Ultra anzusehen ist, die Autorin aber eben schon – und das bringt sie auch ohne Kitsch auf den Punkt. Eine ruhige und zärtliche Erzählung.
Über mich
Christina Welser
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