Wege zum Miteinander

160 Seiten

Wege zum Miteinander

Verbundenheit finden, die unser Leben stärkt. Aus dem Erfahrungsschatz einer Psychotherapeutin und Ordensfrau

von Teresa Hieslmayr

Details
 
Sprache: Deutsch
E-BOOK (EPUB)16.99 €
Tyrolia
160 Seiten

Erschienen am 20.07.2024

Details
 
 
Hardcover 20.00 € inkl. gesetzl. MwSt.
Sprache: Deutsch
In den Warenkorb

Versandkostenfrei ab 30 €

Auf meine Liste

Hauptbeschreibung

Viele Menschen haben von außen betrachtet alles, was sie brauchen, und dennoch ständig das Gefühl, dass ihnen etwas Wichtiges fehlt. Vergeblich versuchen sie ihr Glück durch Selbstoptimierung und Absichern des eigenen Erfolges zu erreichen.

Die Psychotherapeutin und Ordensfrau Teresa Hieslmayr sieht als Ursache für dieses Unbehagen eine mangelnde Erfahrung von Zugehörigkeit und Verbindung. Sie benennt Gründe für die zunehmende Vereinzelung und Einsamkeit in unserer Gesellschaft und zeigt auf, wie Menschen in das „Wir“, in das Miteinander finden können. Das Buch beschreibt Wege in eine Verbundenheit, die auch die Natur, Andersdenkende, Schwächere und das globale Wir miteinschließen. Ein gelungenes Miteinander, so die Autorin, ist nicht nur Quelle des Glücks, sondern ermöglicht auch, Krisen gut zu bewältigen.

Teresa Hieslmayr

TERESA HIESLMAYR ist Ordensfrau und Psychotherapeutin in eigener Praxis. Sie studierte Theologie, Germanistik und Psychotherapie in Wien und Krems. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst neben der Psychotherapie spirituelle Begleitung, Seelsorge für chronisch psychisch Kranke sowie Vorträge und Seminare. Die Ordensfrau lebt im Dominikanerinnenkloster in Kirchberg am Wechsel im südlichen Niederösterreich.

Hersteller: Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H
Exlgasse 20, 6020 Innsbruck AT
E-Mail: buchverlag@tyrolia.at, Telefon: +43 (0) 512 2233 - 2201

"In ihrem Buch "Wege zum Miteinander" zeichnet sie nach, wie aus der Vereinzelung ein lebensstärkendes Wir werden kann." ORF Ö1

"Ein überaus lesenswertes Buch, dessen Thesen genauso durch Alltagsbeispiele untermauert werden wie durch Zitate von Psychologen, Denkern und Philosophen wie Alfred Adler, Dietrich Bonhoeffer oder Hannah Arendt." moment by moment

"Wer sich nach mehr Tiefe in zwischenmenschlichen Verbindungen sehnt, wird in dieser Publikation wertvolle Impulse finden. Ein Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt-über uns selbst und über das, was uns wirklich verbindet."
Der Sonntag

Empfehlung zum Buch

Katja Hölzl aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck

„Wenn das Wir gelingt, können wir nicht nur Unerträgliches ertragen, sondern auch Unglaubliches erbringen.“ (Sr Teresa) Dieses Zitat der Ordensschwester und Psychotherapeutin Teresa Hieslmayr bildet einen fabelhaften Einstieg in das soeben im Tyrol...

Katja Hölzl aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck

Teresa Hieslmayr

Wege zum Miteinander

„Wenn das Wir gelingt, können wir nicht nur Unerträgliches ertragen, sondern auch Unglaubliches erbringen.“ (Sr Teresa) Dieses Zitat der Ordensschwester und Psychotherapeutin Teresa Hieslmayr bildet einen fabelhaften Einstieg in das soeben im Tyrolia Verlag erschienene, zudem sehr handliche und gut gestaltete Büchlein „Wege zum Miteinander“: Darin beschreibt die Autorin aus langjähriger Erfahrung, wie wir – wie es im Untertitel so schön heißt – „Verbundenheit finden, die unser Leben stärkt“. Den Ton und die Sprache, die die Dominikanerin dafür wählt, sind sehr nah am Leser; immer wieder adressiert sie uns, so etwa gleich zu Beginn: „Gehören auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu jenen Menschen, die in manchen Augenblicken des Lebens das vage Gefühl haben, dass ihnen etwas fehlt?“ So wird die oder der Einzelne gleich in das „Wir“ eingebunden: „Übrigens:“, so schreibt Teresa Hieslmayr, „Indem sie dieses Buch lesen, bilden wir bereits ein Wir. Sie als Leserin bzw. Leser und ich als Autorin formen eine Buchgemeinschaft, gemeinsam mit allen, die dieses Buch ebenfalls in Händen halten oder gehalten haben.“ Die Autorin schafft es somit, jeden anzusprechen, sodass man das Gefühl hat, in einem Seminar- oder Vortragsraum zu sein und die Stimme zu hören, die genau an mich/uns gerichtet ist. Dies schafft jene Atmosphäre, die eben den besonderen Reiz guter Bücher ausmacht: Es ist eine leise Sprache, wie sie nur in der Literatur noch vorhanden ist: Teresa Hieslmayr stimmt also in den Chor der Schriftsteller ein, die sich der Magie solcher Bücher bewusst waren: „Wir müssen“, erklärte etwa der Schweizer Autor Urs Widmer, „heute vielleicht besonders laut rufen oder gerade besonders leise sein, in einer Welt, die voller Wörter-Lärm ist. Trotzdem glaube ich, dass gerade das Medium Buch, bei dem immer noch ein Einzelner mit einem Einzelnen redet, die Chance hat, die Stille wiederherzustellen. Wenn jemand auf dem Sofa sitzt und ein Buch von mir liest, dann stellt er diese enge Beziehung zu mir her, die sich wenig von der zwischen einem Leser und Gottfried Keller unterscheidet.» „Wege zum Miteinander“ schenken also eine tiefe Nähe, eine Zweisamkeit zwischen Autor und Leser – eine Zweisamkeit, die bei Teresa Hieslmayr durch das „Wir“ ergänzt und vervollkommnet wird. Begeistert hat mich, wie Teresa Hieslmayr ihre Thesen durch viele Alltagsbeispiele untermauert; wie sie aber auch sehr viele berühmte große Frauen und Männer, die ihr vorausgegangen sind, miteinbringt – quasi als „Zeugen“ dieser „Gemeinschaft der Heiligen“, wie es in einem Kapitel heißt. Da finden wir nicht nur – was aufgrund der beruflichen Tätigkeit der Autorin als Psychotherapeutin naheliegt – Namen wie Sigmund Freud oder Alfred Adler, sondern auch Denker wie Dietrich Bonheoffer, Erich Fromm; Heilige wie Augustinus oder Ignatius von Loyola; durchaus aber auch Philosophinnen wie Hannah Arendt. Gerade sie hatte ja bereits auf das hingewiesen, was auch Teresa Hieslmayr ein Anliegen ist: das „Wagnis der Öffentlichkeit“ – in den Worten Hieslmayrs: das „Wir“ – einzugehen, sich darauf einzulassen. „Das Wagnis der Öffentlichkeit scheint mir klar zu sein“, schreibt Arendt. „Man exponiert sich im Lichte der Öffentlichkeit, und zwar als Person. (…) Wir fangen etwas an; wir schlagen unseren Faden in ein Netz der Beziehungen. Was daraus wird, wissen wir nie. Wir sind alle darauf angewiesen zu sagen: Herr vergib ihnen, was sie tun, denn sie wissen nicht, was sie tun. Das gilt für alles Handeln. Einfach ganz konkret, weil man es nicht wissen kann. Das ist ein Wagnis. Und nun würde ich sagen, daß dieses Wagnis nur möglich ist im Vertrauen auf die Menschen. Das heißt, in einem schwer genau zu fassenden, aber grundsätzlichen Vertrauen auf das Menschliche aller Menschen. Anders könnte man das nicht.“ Dieses grundsätzliche „Vertrauen auf das Menschliche aller Menschen“ scheint auf jeder Seite und in jeder Zeile bei Teresa Hieslmayr durch: Wie anders könnte man jene „Verbundenheit finden, die unser Leben stärkt“? Ich kann das Büchlein nur wärmstens empfehlen, da es durch die Kapitel Stufe um Stufe zeigt, wie wir über die „Wir-Vergessenheit“ und trotz der „Wir-Verhinderer“ Wege ins Miteinander finden können, sodass wir „das gelungene Wir als Geschenk“ empfangen dürfen. Abschließend möchte ich mich mir den Wunsch zu eigen machen, den die Autorin selbst formuliert: „Wenn nun, am Ende dieses Buches, das Wort wir für Sie nach mehr klingt als einem nüchternen Personalpronomen, wenn sich Ihnen neue Zugänge und Verbindungen zum Leben und zur Welt erschossen haben, dann, liebe Leserin, lieber Leser, sind wir alle ein Stück weitergekommen auf unserem Weg zum Wir.“ – Was Notwendigeres kann es in unserer Krisen gebeutelten Zeit geben als Bücher, die uns zu Wegweisern werden können?