Welch eine Freude: Endlich kann ich mein Julia Donaldson/Axel Scheffler Regalfach um einen weiteren Titel ergänzen! Seit 1999 begeistert der Grüffelo die Kinder dieser Welt und ihre vorlesenden Eltern. Ein paar Jahre später gab es eine Fortsetzung, in der sich alles um das Grüffelo-Kind dreht und jetzt – endlich, ENDLICH! – ist nach fast zwanzig Jahren ein drittes Buch rund um unsere liebsten Waldbewohner erschienen. In „Die Grüffelo-Oma“ erfahren wir nicht nur, dass das Grüffelo-Kind ein Töchterchen ist (wirklich?! Für mich war das Kind… ja nun, einfach immer das Kind, aber egal), wir treffen auch allerlei anderes bekanntes Getier wieder: Allen voran sind natürlich der Fuchs, die Eule und die Schlange wieder mit dabei – und wie könnte es anders sein: die Maus! Und wie immer sind sie alle nicht besonders scharf darauf, im Suppentopf vom Grüffelo zu landen, denn er und sein Kind sind unterwegs im Wald, auf der Suche nach einer kulinarischen Köstlichkeit für den langersehnten Besuch der Grüffelo-Oma. Was für ein Schreck, als es dem Grüffelo gelingt, die kleine Maus zu schnappen – aber keine Sorge! Die ist pfiffig wie immer und weiß genau, wie sie sich aus dieser misslichen Lage befreien kann. Ein wunderbares Bilderbuch für alle kleinen und großen Grüffelo-Fans, gut gereimt und wie immer farbenprächtig und detailverliebt bebildert von einem meiner Lieblings-Illustratoren. Sollte in keinem Kinderzimmer-Regal fehlen.