>Es war einmal und war auch nicht…< so beginnt das Buch und alle Geschichten, die ihr Vater Marjan immer erzählte, als sie noch ein Kind war. Jetzt, mit fünfzehn, ist Marjan auf sich allein gestellt – ihr Vater ist tot. Der Täter spurlos verschwunden. Zurück bleiben das Haus, die Tierarztpraxis, Leere und Wut. Marjan versucht, Schule, Freunde und die Praxis unter einen Hut zu bringen. Doch dann taucht die seltsame Frau auf und für Marjan öffnet sich eine ganz neue Welt – voll mit all den Fabelwesen ihrer Kindheit. Das Buch ist sehr spannend. Ich konnte mich gut in Marjan hineinversetzten, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer (gleich) verstanden habe. Die es-war-ein-mal-und-war-auch-nicht-Geschichten, die die eigentliche Handlung zwischendurch unterbrechen, passen gut hinein. Ich mochte auch die Fabelwesen, auch wenn sie, wie z.B. das Einhorn nicht unbedingt von der niedlichen Sorte waren. Mit dem Cover wirkt es zwar wie ein Kinderbuch, ich würde es aber viel eher Fantasy-Lovern ab 14 empfehlen, da einige Szenen sehr düster bzw. leichter nachvollziehbar für Ältere sind.