Wie weit ist man bereit zu gehen, um seine 30 Jahre lang tot geglaubte Mutter kennen zu lernen? Mehdi kam mit 4 Monaten nach Deutschland. Er hat einen Flüchtlingspass für Deutschland. Seine Geschwister und er wurden von seinem Vater illegal nach Deutschland gebracht, ohne Mutter. Diese sei gestorben, erzählt der Vater den Kindern. Als sich plötzlich ein Bruder seiner Mutter bei Mehdi meldet und erzählt, sie würde immer noch nach ihren entführten Kindern suchen, beginnt der Gedanke, seine "Geistermutter" kennen lernen zu wollen zu keimen. Als es für ihn, nach einigen Versuchen keinen legalen Weg für einen Besuch in Teheran gibt, beginnt der Gedanke zu Fuß zu gehen in ihm zu wachsen. Im Jänner 2018 bricht er auf. In diesem Buch beschreibt er seine Reise in den Iran auf der Route der Flüchtlinge nur in die gegengesetzte Richtung. Die Verzweiflung die ihn teilweise überkommt, die Angst es nicht zu schaffen oder von einem Schlepper über den Tisch gezogen zu werden und natürlich was er seiner Mutter dann sagen will immer im Gepäck. Mit wenig Kenntnissen über die Route, den Sprachen, den politischen Verhältnissen macht er sich auf, seine Mutter zu suchen bzw. zu besuchen. Eine unglaubliche Reise beginnt für Mehdi auf der Suche nach Familie und Wurzeln, in ein völlig fremdes Land, in welches es für ihn keinen legalen Weg gibt.